Kupferpfannen wollen gekauft werden

 

 Aufgenommen im METRO-Markt in Karlsruhe. Zum Thema unser Link: Kupfer und dort der Absatz "Kupfer in der Küche"

Smaragd und James-Webb-Teleskop

Was hat der berühmte Edelstein mit dem Teleskop zu tun, können Sie fragen. Die Verbindung heißt Beryllium. Es ist das vierte Element im Periodensystem und das zweitleichteste Metall, leichter als Magnesium oder Aluminium. Und aus diesem Metall sind die achtzehn Segmente des Hauptspiegels des James-Webb-Teleskop angefertigt. Smaragd ist eine grüne Varietät des Minerals Beryll und dieses gehört zu den Erzen, aus denen das Metall gewonnen wird.

CBN - like a diamond

Die aufgelöteten Schneidenecken der dargestellten Wendeschneidplatte sind aus CBN, dem heute zweithärtesten – nach dem Diamanten – Material. Die Abkürzung bedeutet Cubic Boron Nitrid – kubisches Bornitrid. Das Material wurde im Jahre 1969 von der Firma General Electric unter dem Namen „Borazon“ auf den Markt gebracht. Sein Preis überstieg damals den Goldpreis. Die kommerzielle Produktion von CBN hat sich erst seit den frühen 1990er Jahren etabliert. Nicht nur wegen der Härte ist CBN dem Diamanten ähnlich.

Iridium - von Asteroiden gebracht

Die Spitze der Schreibfeder ist aus Iridium, einem seltenen und teurem Edelmetall. Interessanterweise hat das Metall in der Geologie eine besondere Bekanntheit gewonnen. Auf der Erde findet man oft eine dünne etwa 65 Millionen Jahre alte Sedimentschicht, in der Iridium in verhältnismäßig hoher Konzentration vorkommt. Und das Iridium gilt als wichtiges Indiz für einen großen Asteroideneinschlag. Dieser soll nach überwiegender wissenschaftlicher Meinung das Aussterben von Dinosaurier verursacht haben.

Wolfram - geschätzt auch für Dartpfeile

Schwer, schwerer, Wolfram – nur wenige Materialien sind robuster als das Metall. Deswegen ist es bestens für Dartpfeile geeignet. Mit einer Dichte von 19,25 g/cm³ gehört Wolfram zu den gewichtigsten Elementen. Der deutsche Name ist vom „Wolfrahm“ abgeleitet, was bedeutete, dass es wie der Wolf im Schmelzofen das begehrte Zinn raubte. Ungewöhnlich ist sein deutscher Name anders als im Englischen, wo Wolfram „Tungsten“ heißt. Dieser Name leitet sich aus dem Schwedischen ab (tung sten=schwerer Stein). 

Wunderschönes Kupfererz

Das grüne Kupfercarbonat-Mineral namens „Malachit“ ist vielleicht das erste vom Menschen genutzte Kupfererz.

     
Schon um 4000 v. Chr. entdeckte man, dass Malachit in einem heißen Feuer zu gediegenem Kupfer reduziert wurde. Dies war wahrscheinlich die erste Gewinnung eines Metalls aus einem Erz. Malachit enthält etwa 57% Kupfer. Seine Bedeutung als Kupfererz ist heute nicht besonders groß. Für den Kupferbergbau ist Malachit vor allem als Indikatormineral wichtig. Es bildet oft nur dünne Überzüge auf allen möglichen Gesteinen. Durch seine auffällige Farbe ist es immer ein Hinweis auf kupferhaltiges Gestein im Untergrund. Malachit kommt in verschiedenen Formen vor, die alle im polierten Zustand sehr schöne, oft bänderartige Muster aufweisen. Deswegen wird Malachit vor allem und gerne als Dekorations-und Edelstein verwendet.

Glänzendes Strontiumerz

Diese prächtigen und schön glänzenden Kristalle bildet das Strontiumsulfat-Mineral namens „Coelestin“.

     
Coelestin ist ein wichtiges Erz des kaum bekannten Metalls Strontium. Das Mineral kommt ziemlich oft vor und kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem. Coelestin entwickelt meist prismatische oder tafelige Kristalle im Zentimeter-Bereich, allerdings wurden auch Kristallgrößen von bis zu einem Meter gefunden. Die wichtigsten Lagerstätten befinden sich auf Madagaskar. Mit dem Mineral Baryt (Bariumsulfat) bildet Coelestin eine Mischreihe mit frei austauschbaren Strontium- beziehungsweise Barium-Ionen. Der Name Coelestin ist in Anspielung auf die himmelblaue Farbe vom lateinischen Wort „coelestis“ abgeleitet. Verbindungen von Strontium werden wegen ihrer stark leuchtenden Farben in Feuerwerken und Signalpatronen verwendet.