Werkstoffauswahl bei einem Bauer

 

 Aufgenommen in den Alpen

Impressum

Das private Portal ist aus Vorliebe zur Werkstofftechnik entstanden und es wird weiter liebevoll entwickelt.
Es werden keinerlei kommerziellen Interessen verfolgt und keine kostenpflichtige Produkte oder Dienstleistungen angeboten.

Inhaberin und Autorin (Verantwortlich für den Inhalt):

Frau Dr. Bozena Arnold (vormals Boczek)
em. Professorin für Werkstofftechnik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften HAW Hamburg

Kontakt: materialmagazin[at]gmx.de

Frau Dr. Arnold studierte angewandte Chemie an der TU Szczecin/Stettin und promovierte auf dem Gebiet der Werkstoffwissenschaften an der TU Warszawa/Warschau.
Fast 40 Jahre lehrte sie Werkstofftechnik und verwandte Fächer (wie z.B. Werkstoffprüfung) an verschiedenen Hochschulen:
• an der Marine Akademie Szczecin,
• an der Fachhochschulen Flensburg und der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden,
• zuletzt 20 Jahre an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften HAW Hamburg.
In Hamburg leitete sie auch mehrere Jahre das Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik IWS.
Im Auftrag der HAW hat sie am Shanghai-Hamburg College SHC in Shanghai drei Jahrgänge in Werkstofftechnik unterrichtet.
Als Lehrbeauftragte war sie 14 Jahre an der privaten FH Nordakademie in Elmshorn als Dozentin für Werkstofftechnik tätig.
Im Jahr 2013 hat Frau Dr. Arnold beim Springer Verlag das Lehrbuch „Werkstofftechnik für Wirtschaftsingenieure“ veröffentlicht. Die zweite Auflage des Lehrbuches ist 2017 erschienen.
Ebenfalls beim Springer Verlag hat Frau Dr. Arnold zwei populär-wissenschaftliche Bücher „Von Rubinen und Implantaten – Aluminiumoxid und seine vielfältige Welt“ (2018) und "Zirkon, Zirkonium, Zirkonia - ähnliche Namen, verschiedene Materialien" (2019) publiziert.

Administrator:
Dipl. Ing. Adam Boczek

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Wunderschönes Kupfererz

Das grüne Kupfercarbonat-Mineral namens „Malachit“ ist vielleicht das erste vom Menschen genutzte Kupfererz.

     
Schon um 4000 v. Chr. entdeckte man, dass Malachit in einem heißen Feuer zu gediegenem Kupfer reduziert wurde. Dies war wahrscheinlich die erste Gewinnung eines Metalls aus einem Erz. Malachit enthält etwa 57% Kupfer. Seine Bedeutung als Kupfererz ist heute nicht besonders groß. Für den Kupferbergbau ist Malachit vor allem als Indikatormineral wichtig. Es bildet oft nur dünne Überzüge auf allen möglichen Gesteinen. Durch seine auffällige Farbe ist es immer ein Hinweis auf kupferhaltiges Gestein im Untergrund. Malachit kommt in verschiedenen Formen vor, die alle im polierten Zustand sehr schöne, oft bänderartige Muster aufweisen. Deswegen wird Malachit vor allem und gerne als Dekorations-und Edelstein verwendet.

Glänzendes Strontiumerz

Diese prächtigen und schön glänzenden Kristalle bildet das Strontiumsulfat-Mineral namens „Coelestin“.

     
Coelestin ist ein wichtiges Erz des kaum bekannten Metalls Strontium. Das Mineral kommt ziemlich oft vor und kristallisiert im orthorhombischen Kristallsystem. Coelestin entwickelt meist prismatische oder tafelige Kristalle im Zentimeter-Bereich, allerdings wurden auch Kristallgrößen von bis zu einem Meter gefunden. Die wichtigsten Lagerstätten befinden sich auf Madagaskar. Mit dem Mineral Baryt (Bariumsulfat) bildet Coelestin eine Mischreihe mit frei austauschbaren Strontium- beziehungsweise Barium-Ionen. Der Name Coelestin ist in Anspielung auf die himmelblaue Farbe vom lateinischen Wort „coelestis“ abgeleitet. Verbindungen von Strontium werden wegen ihrer stark leuchtenden Farben in Feuerwerken und Signalpatronen verwendet.