Rotguss trifft auf wetterfesten Stahl

Aufgenommen  in Scheveningen, Niederlande

Styropor - einst Kunstkork genannt

Vor ca. 70 Jahren begann die Geschichte von Styropor, einem heute gut bekannten und geschätzten Werkstoff, der als Wärmedämm- und Verpackungsmaterial gerne und erfolgreich verwendet wird. Wie oft hat bereits jeder von uns ein gekauftes Gerät aus einem solchen weißen Kasten, wie auf dem Foto, ausgepackt! Was ist denn eigentlich Styropor?

Metalle gegen Ladendiebe

Wir kennen sie von Produkten aller Art: Die Sicherungsetiketten, die bei unbezahlter Ware am Ladenausgang Alarm auslösen. Keine Chance für Ladendiebe. Kaum jemand weiß allerdings, wie viel High-Tech in diesen kleinen Detektiven steckt. Die meisten Warensicherungssysteme enthalten Streifen aus einem amorphen Metall als Sensorkomponente. Amorphe Metalle sind eine relativ junge Werkstoffgruppe mit speziellen chemischen, physikalischen und mechanischen Eigenschaften.

Farben des Glühens

Haben Sie schon einmal einem Schmied bei der Arbeit zugesehen? Dann wissen Sie, dass das Eisen irgendwann sichtbar zu glühen beginnt. Diese thermische Strahlung wird als Glühfarben bezeichnet. Die Wärme erzeugt Farben. Das Planck’sche Strahlungsgesetz sagt uns: Je höher die Temperatur des Eisens ist, desto kürzer ist die Wellenlänge der ausgesandten thermischen Strahlung. Umgekehrt liefert uns die Farbe eine für die Praxis wichtige Information über die Glühtemperatur.

Teflon - nicht nur in der Pfanne

Kein Anbrennen und kaum Fett zum Braten nötig! Zwei durchaus brauchbare Eigenschaften einer Bratpfanne, die eine Beschichtung aus Teflon ermöglicht. Hinter diesen klangvollen Namen steckt ein besonderer Kunststoff mit der chemischen Bezeichnung Polytetrafluorethylen PTFE. Eine beschichtete Bratpfanne ist seine wohl bekannteste Anwendung. Der Kunststoff hat viele ungewöhnliche  Eigenschaften.

Kleine Rubine in Zoisit

Die in die grüne Grundmasse eingelagerten rosaroten Partikel sind sehr kleine Rubine. 

     

Diese grüne Matrix besteht vor allem aus Zoisit. Zoisit ist ein Mineral, das chemisch gesehen ein komplexes Calcium-Aluminium-Silikat darstellt. Das Bild zeigt ein Rubin-Zoisit, auch als Anyolith bekannt, eine natürliche Kombination von Rubin- und Zoisitkristallen, die rosarote Rubine sowie schwarze Hornblende in einer chromhaltigen hellgrünen Zoisitmatrix enthält. Zusammen sehen sie ganz schön aus. Dass sich bei einem Zoisit auch Rubine ausbilden können, erklärt sich durch das Vorhandensein von Aluminium und Sauerstoff im gemischten Silikat. Da auch Chrom dabei vorkommt, sind alle Anforderungen an Bildung von Rubinen erfüllt. Letztendlich ist Rubin die rote Varietät von Korund, d.h. von natürlichem Aluminiumoxid.

Geheimnis des schwarzen Tees

Seit fast 1500 Jahren trinken wir gerne schwarzen Tee. Trotzdem war seine chemische Zusammensetzung größtenteils ungeklärt.

     

Neben dem bekannten Inhaltsstoff Koffein waren lange nur rund ein Drittel aller in schwarzem Tee gelösten Substanzen chemisch charakterisiert, weil die analytischen Standardverfahren nur wenige gut zu deutende Signale erfassen konnten. Die nötige Messgenauigkeit konnte erst durch den Einsatz einer modernen ultrahochauflösenden Massenspektrometrie-Methode erreicht werden. Mit dieser Super Analytik wurden im Schnitt pro Probe rund 5000 verschiedene Verbindungen gefunden. Das sind zehnmal mehr als erwartet und bedeutet, dass schwarzer Tee ein sehr komplexes Lebensmittel ist.